Workshop
Chinesische Tuschemalerei
中国画工作坊
28. März 2026 von 13:00 bis 15:00 Uhr im Konfuzius Institut Paderborn
Das Konfuzius Institut Paderborn startete in 2022 eine Reihe von Workshops zum Thema“Chinesische Tuschemalerei“.
Chinesische Tuschemalerei ist eine spezielle Malkunst aus China. Durch die 5.000-jährige Entwicklung wurde sie zu einer hoch abstrakten Kunst, ganz anders als die westliche realistische Malerei. Mit wenigen Pinselstrichen stellt die Tuschemalerei stimmungsvolle Natur- und Landschaftsmotive dar, die auf chinesische Philosophie und Denkweise basieren.
Der Geist des traditionellen chinesischen Malens ist – Harmonie.
Kommen Sie vorbei, diese Harmonie mit uns gemeinsam zu genießen. Sie erhalten eine Einführung in die älteste Malkunst der Geschichte und die einzigartige Technik von vor tausenden von Jahren. Unter Anleitung können Sie ein paar Kunstwerke selber fertigen und erleben/entdecken dadurch die Freude am Malen.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung per E-Mail an info@konfuzius-paderborn.de.
Kosten: 10 € pro Teilnehmer inklusive von Reispapier, bei Benutzung von Reispapier mit Passepartout/Fächer pro Stück 5 € extra
Max. 12 Teilnehmer

Das Motiv, welches wir gemeinsam im März malen ist die klassische„Weiden und Schwalben 柳燕图“.
„Wer hat diese zarten Blätter abgeschnitten? Es scheint, als ob die Frühlingsbrise im Februar wie eine Schere wäre. “
Der Dichter verwendet die Form eines Frage-Antwort-Gesprächs, um die schwer fassbare Frühlingsbrise in greifbare „Scheren“ zu verwandeln und so die „göttliche Kunstfertigkeit“ der Frühlingsbrise, die alles Leben erweckt, anschaulich darzustellen. Indem er die Frühlingsbrise preist, drückt der Dichter seine Liebe und Bewunderung für die Ankunft des Frühlings aus.
Schwalben gelten oft als Frühlingsboten; ihre Rückkehr symbolisiert den nahenden Frühling. Sie sind klein, mit überwiegend blauschwarzen Rückenfedern, orangeroten Federn an den Schnabelwinkeln, langen, spitzen Flügeln und einem scherenartigen Schwanz. Auch die zarten, grünen, herabhängenden Weidenzweige sind ein charakteristisches Zeichen des Frühlings. Seit jeher sind Weiden nicht nur ein beliebtes Motiv für Dichter, sondern auch für Maler. Ihre langen, weichen Zweige wiegen sich anmutig im Wind, so elegant wie ein junges Mädchen, und rufen poetische und malerische Schönheit hervor. Daher das Sprichwort: „Beim Baum malen ist die Weide am schwersten zu malen“.
Weiden und Schwalben sind klassische Frühlingsmotive in der traditionellen chinesischen Malerei. Sie werden meist mit heller Tusche umrissen, in bläulich-grünen Tönen dargestellt und anschließend mit kräftiger Tusche und feinen Pinselstrichen die lebhaften Schwalben ausgemalt. Die Komposition betont das Zusammenspiel von Bewegung und Stille und findet sich häufig in Abschiedsszenen mit Weidenzweigen sowie in poetischen Darstellungen des Erwachens der Natur. Sie spiegelt die Charakteristik der traditionellen chinesischen Kunst wider, Emotionen durch Landschaftsbilder auszudrücken.


Leiterin: Frau Wei ZHAO
Ihre Heimatstadt ist die historische Stadt Xi’an in China, diese Stadt war seit 202 v. Chr. Hauptstadt für 13 Dynastien in China. Mit dem Einfluss der Geschichte und Kultur ihrer Heimatstadt tauchte sie in die Welt der Kunst ein und begann schon als Kind zu malen.
Sie hat viele Auszeichnungen bei Kunstwettbewerben in der Schule und auch an der Universität gewonnen. Als sie an der Universität in China studierte, war sie 4 Jahre lang Mitglied der Gruppe „Kultur und Entwicklung“, dort begann ihre wunderbare Reise mit der traditionellen chinesischen Malerei.
Wei ZHAO hat in China, Großbritannien und Deutschland gearbeitet. Durch ihre interkulturelle Erfahrung wurde ihr klar, wie wertvoll die traditionelle chinesische Zeichnung ist und wie reizvoll diese besondere Kunst von vor Tausenden von Jahren ist. Es ist ihr eine Freude, diese einzigartige Kunst der Welt vorzustellen.
